19.09.2025
Architektur und Prozesssicherheit vereint: Das neue Backhaus von Rischart
Neubau mit Signalwirkung: Max Rischart´s Backhaus an der Theresienhöhe
Wer in München unterwegs ist, kennt den Namen Rischart. Seit 1883 steht das Familienunternehmen für höchste Qualität, für handwerkliches Können und für die Münchner Genusskultur, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Geführt in fünfter Generation von Magnus Müller-Rischart, ist das Unternehmen heute aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken – mit 20 Filialen, mehreren Cafés und einem Hauptgeschäft am Marienplatz, das jährlich von über einer Million Menschen besucht wird.
Mit dem Neubau an der Theresienhöhe hat die Münchner Traditionsbäckerei einen mutigen Schritt in die Zukunft gewagt – und gleichzeitig sein Qualitätsversprechen in Stein, Glas und Stahl gegossen: Ein multifunktionaler Gebäudekomplex mit moderner Produktionsstätte, Café, Verwaltung, 100 Werkswohnungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einem Hotel mit 84 Zimmern. Ein Projekt, das nicht nur Maßstäbe in Architektur und Nachhaltigkeit setzt, sondern auch zeigt, wie vielseitig Tradition und Innovation im Backhandwerk perfekt zusammenspielen.
Warum Rischart MIWE als Technologiepartner gewählt hat
Bei einem Projekt dieser Größe ist die Wahl des richtigen Technologiepartners entscheidend. Rischart entschied sich bewusst für MIWE – und das aus gutem Grund. „Während der ganzen Bauphase, die bei uns aufgrund der Architektur sehr komplex war, war MIWE ein wirklich herausragender Partner. Wir haben viele Probleme gemeinsam gemeistert und Sonderlösungen gefunden – und es hat hervorragend geklappt“, betont Produktionsleiter Christian Merzenich.
Diese Aussage bringt auf den Punkt, was die Partnerschaft ausmacht: MIWE ist kein reiner Lieferant, sondern ein Partner auf Augenhöhe, der mitdenkt, Lösungen entwickelt und im entscheidenden Moment zuverlässig zur Seite steht. Und genau diese Zuverlässigkeit war für die Münchner Tradtionsbäckerei ausschlaggebend – schließlich hängt das tägliche Geschäft unmittelbar an funktionierenden Prozessen, an gleichbleibender Qualität und an Technik, die hält, was sie verspricht.
Komplettes MIWE-Portfolio im Einsatz – von Backofen bis Bäckereikälteanlagen
Eine der Besonderheiten am neuen Backhaus von Rischart ist, dass hier nahezu das komplette MIWE-Produktportfolio zum Einsatz kommt. Damit erhält das Unternehmen alles aus einer Hand – von der Kältetechnik, über die Backöfen bis hin zu Energierückgewinnungs- und Steuerungssystemen.
Im Zentrum der Backstube stehen 16 MIWE roll-in e⁺ Stikkenöfen, die es ermöglichen, auf jeweils 18 Blechen gleichzeitig zu backen. Diese Backöfen garantieren eine gleichmäßige Hitzeverteilung und überzeugen durch konstante Backergebnisse – ein unschätzbarer Vorteil, gerade in Spitzenzeiten wie während der Münchner Wiesn, wenn im Minutentakt frische Brezen in großer Stückzahl gefragt sind. Aber auch Klassiker, wie das dreitägig-geführte Dinkelbrot oder rustikale Roggenbrote profitieren von dieser gleichmäßigen Qualität.
Für Brote, die eine besonders intensive Kruste und ein charakteristisches Farbspiel benötigen, setzt Rischart zusätzlich auf Etagenöfen von MIWE, in diesem Fall auf den MIWE ideal e⁺. Hier sorgt die ruhende Hitze für genau die Bedingungen, die ein aromatisches, handwerklich aussehendes Brot ausmachen – ein Qualitätsmerkmal, das für Rischart unverzichtbar ist.
Von gleicher Bedeutung ist die Bäckereikältetechnik. Brezen beispielsweise werden in einem automatisierten MIWE-Gärsystem 45 Minuten lang geführt, dann in einen Absteifraum übergeben, anschließend im MIWE-Schockfroster heruntergekühlt und schließlich im Lagerfroster eingelagert. Dieser Prozess stellt sicher, dass die typische Rischart-Breze ihre Frische und Rösche behält, ohne Gefrierbrand zu entwickeln. Die Kombination aus Schockfrosten und ruhender Kälte ist hier ein Garant für den Erfolg.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Technik ist die digitale Vernetzung der MIWE-Systeme. Alle Backöfen und Kälteanlagen sind mit einer einheitlichen Benutzeroberfläche ausgestattet und miteinander verbunden. Programme können zentral am PC erstellt und auf sämtliche Geräte übertragen werden. Das spart Zeit, vermeidet Bedienungsfehler und erleichtert den Mitarbeitenden den Umgang mit der Technik erheblich. „Unsere Mitarbeiter müssen nicht permanent irgendetwas Neues bedienen, sondern sie kennen die Oberfläche schon und finden sich sofort zurecht“, erklärt Martin Pronath, Abteilungsleiter “Bäckerei”.
Darüber hinaus wird in der Technikzentrale des Gebäudes ein umfassendes Energie- und Wassermanagement betrieben. Drei Energierückgewinnungssysteme aus dem Hause MIWE, genauer gesagt MIWE eco:nova, speisen einen 20.000-Liter-Wassertank, der wiederum für die autarke Beheizung des gesamten Gebäudekomplexes genutzt wird. Damit gelingt es, nicht nur die Produktion, sondern auch die Wohnungen und Hotelzimmer effizient mit Wärme zu versorgen – ein Paradebeispiel für nachhaltige Ressourcennutzung.
Qualität bleibt oberstes Ziel: Technologie im Dienst des Produkts
So innovativ die Technik auch ist – bei Rischart steht sie stets im Dienst des Produkts. „Wir legen den absoluten Fokus auf Qualität und Handarbeit, bei uns geht es nicht um Menge und Stückzahlen, sondern um schöne Produkte. Nur wenn wir schöne Produkte herstellen, verkaufen wir auch – und dann kommen die Kunden gerne zurück“, sagt Produktionsleiter Christian Merzenich.
Genau dafür bietet MIWE die technischen Grundlagen: gleichmäßige Bräunung im Stikkenofen, aromatisches Backen im Etagenofen, durchdachte Kälteprozesse und eine lückenlose Prozesssicherheit dank Digitalisierung. Ob Brezen, Dinkelbrot oder saisonale Spezialitäten wie der beliebte Zwetschgendatschi – sie alle profitieren von den Möglichkeiten, die die MIWE-Technik bietet.
Fazit – ein Backhaus mit Signalwirkung
Mit dem Neubau an der Theresienhöhe hat Rischart einen Leuchtturm geschaffen: für München, für das Handwerk und für die Verbindung von Tradition und High-Tech. MIWE war von der ersten Beratung über die Planung und Realisierung bis hin zur Inbetriebnahme ein verlässlicher Partner – und wird es auch in Zukunft bleiben.
„Wir würden uns jederzeit wieder für MIWE entscheiden. Egal ob Beratung, Planung oder Service – es hat von Anfang an hervorragend geklappt. Und wir freuen uns jeden Tag über die Technik“,
lautet das klare Fazit von Geschäftsführer Magnus Müller-Rischart.
Sehen Sie jetzt unseren neuen MIWE-Anwenderbericht über die Zusammenarbeit mit Rischart’s Backhaus – und erfahren Sie aus erster Hand, wie Tradition und High-Tech Hand in Hand gehen.
Verkaufsstellen: 20
Mitarbeiter: ca. 550 (Vollzeit) und 75 Auszubildende
Fläche Produktion inkl. Verwaltung: ca. 9000 m²
MIWE-Produkte im Einsatz:
- Etagenbackofen MIWE ideal e+
- Vollautomatisches Beschickungssystem MIWE athlet mit MIWE pick-up
- Stikkenbacköfen MIWE roll-in e+
- Universelle Energierückgewinnungsanlagen MIWE eco:nova
- Universelle Gärvollautomaten MIWE GVA e+
- Schockfroster MIWE SF
- Klimaraum MIWE KR
- Normalkühlanlagen MIWE NK
- Sahneklimaanlage MIWE SK
- Tiefkühlanlagen MIWE TK
- Teiglingskonservierungsanlagen MIWE TLK
- Universal-Konvektionsbacköfen MIWE aero e+
- Ladenbacköfen MIWE condo e+
- Kompakt-Konvektionsbacköfen MIWE gusto
Das hat Sie neugierig gemacht?
Dann kontaktieren Sie uns und testen die die MIWE Produkte im MIWE live baking center in Arnstein
Technik für die zentrale Produktion
Vom Produktionsbackofen samt Beschickung und Transport über Bäckereikältetechnik bis hin zu Energieeffizienzsystemen. Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über unsere Lösungen für Ihre Backstube und selbstverständlich alle Details zu unserer Technik für die zentrale Produktion.
Sprechen Sie mit unseren Experten
Ihnen steht der Sinn nach Veränderung? Sie schmieden gerade kleine oder große Pläne für Ihre Produktionsstätte? Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen! Völlig gleich wo Sie momentan stehen oder wo die Reise hingehen soll – unsere Planungsexperten begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!


