07.08.2025

Schuss-auf-Schuss-Backen: Wie die Bäckerei Hug mit dem Etagenofen MIWE thermo-express die Schweizer Qualität sichert

Tradition trifft Vielfalt: Das Sortiment der Bäckerei Hug

Die Hug Bäckerei AG mit Sitz in Littau (Kanton Luzern) steht für hochwertige Backwaren aus der Schweiz – tiefgekühlt und in verlässlich hoher Qualität. Als Spezialist für die semi-industrielle Herstellung produziert das Unternehmen rund um die Uhr tausende Backwaren, die täglich den Weg zu Großverteilern, Gastronomiebetrieben und Endkund:innen finden.
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Das Herzstück des Sortiments bilden traditionelle Schweizer Brote – vom klassischen Ruch- und Weissbrot bis hin zu Zopfgebäck und Spezialbroten. In enger Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel hat Hug beliebte Sorten wie das UrDinkel-, Mais- und Burebrot neu interpretiert – auf Basis authentischer Rezepturen und mit regionalen Zutaten.Viele Getreidesorten stammen direkt aus der Zentralschweiz, das Mehl liefern lokale Mühlen – für Qualität, die man schmeckt.

Ergänzt wird das Angebot durch eine breite Auswahl an Klein- und Feingebäcken, die sowohl als Teiglinge als auch gebacken tiefgekühlt verfügbar sind. Vom zarten Croissant bis zum Grittibänz zur Adventszeit: Hug bietet für jede Gelegenheit das passende Produkt. Auch herzhafte Blätterteigwaren, süße Plunder, Brezel und Strudel gehören zum Sortiment – entweder vorgebacken oder als TK-Ware für die Weiterverarbeitung. Die Verbindung von handwerklicher Backtradition und moderner Technologie ermöglicht eine flexible und zugleich leistungsstarke Produktion.

Die Mitarbeitenden entladen frisch gebackene Brote mithilfe des MIWE athlet – schnell, ergonomisch und effizient.
Die Mitarbeitenden entladen frisch gebackene Brote mithilfe des MIWE athlet – schnell, ergonomisch und effizient.

Ein Unternehmen mit regionaler Verankerung und internationalem Anspruch

Vom Standort im Littauer Industriegebiet Grossmatte aus wird täglich ausgeliefert. Mit rund 350 Mitarbeitenden unterschiedlichster Herkunft versteht sich die Bäckerei Hug als moderner, multikulturell geprägter Arbeitgeber – und als feste Größe in der Schweizer Backwarenlandschaft.

Modernisierung mit Augenmaß: Produktion in Littau

Nach der Verlegung der gesamten Produktion nach Littau im Jahr 1985 wurde der Standort seither mehrfach erweitert und modernisiert. In den vergangenen Jahren hat Hug kontinuierlich in moderne Backtechnik und Automatisierungs-
lösungen investiert, um die Effizienz zu erhöhen und die Backqualität weiter zu verbessern. Dennoch bleibt das Handwerk ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur. „Trotz der technischen Modernisierung steckt in unseren Backwaren immer noch viel Handarbeit – so werden etwa beim Krustenkranz fünf runde Teiglinge von Hand zu einem Kranz geformt“, erklärt Geschäftsleiter Martin Ankli.

Der Geschäftsleiter Martin Ankli (rechts) und Projektverantwortlicher Stefan Hug (links),  prüfen die Qualität von frisch gebackenen Broten.
Der Geschäftsleiter Martin Ankli (rechts) und Projektverantwortlicher Stefan Hug (links) prüfen die Qualität von frisch gebackenen Broten.

Das Herzstück der erweiterten Anlage bildet die Backtechnik von MIWE. 

„Seit 1999 backen wir mit Thermoöl – damals starteten wir mit einer Thermorollanlage. Uns überzeugt vor allem: das Schuss-auf-Schuss-Backen, mit minimalem Energieverlust und gleichmäßiger Wärmeverteilung“, erzählt Stefan Hug, Projektverantwortlicher der Bäckerei Hug.

Backtechnologie im Zentrum: MIWE thermo-express im Einsatz

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Im Zuge der jüngsten Erweiterung war Hug auf der Suche nach leistungsfähigen Ergänzungen für die bestehende Backofentechnik. Die Anforderungen waren hoch: flexible Einsatzmöglichkeiten, hohe Energieeffizienz, kontinuierliche Qualität und möglichst platzsparende Integration in die bestehende Infrastruktur. „Wir haben uns mehrmals mit dem Kunden getroffen und gemeinsam analysiert, welche Lösung am besten zu seinen Anforderungen passt. Daraus entstand die Entscheidung für den MIWE thermo-express mit zwei Etagenöfen à sechs Herden in Kombination mit dem automatischen Beschickungssystem MIWE athlet – die ideale Lösung für den Standort in Luzern“, berichtet Nico Lüscher, Fachberater bei MIWE Schweiz.

Auch Geschäftsleiter Martin Ankli zeigt sich überzeugt:                „Wir haben verschiedene Systeme miteinander verglichen und  uns ganz bewusst für den Etagenofen MIWE thermo-express entschieden – aufgrund unserer eigenen positiven Erfahrungen mit der MIWE-Backtechnik sowie in Hinblick auf konstante Qualität und Energieeffizienz.“

Ein Mitarbeiter der Bäckerei Hug belädt den MIWE athlet mit Teiglingen und führt vor dem Einschießen den Längsschnitt  aus.
Ein Mitarbeiter der Bäckerei Hug belädt den MIWE athlet mit Teiglingen und führt vor dem Einschießen den Längsschnitt aus.

Die beiden MIWE thermo-express Etagenöfen wurden im Januar 2025 erfolgreich in Betrieb genommen. „Entscheidend für unsere Investition in den MIWE thermo-express war die Kombination aus energieeffizienter Technologie und hoher Leistungsfähigkeit. Das System ermöglicht eine kontinuierliche Produktion mit konstant hoher Qualität – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Gerade bei unserem breiten Sortiment an Schweizer Broten und Backwaren ist eine gleichmäßige, verlässliche Backqualität essenziell“, erklärt Stefan Hug. Die Integration der neuen Backöfen stellte das Team jedoch auch vor technische Herausforderungen. „Wir hatten hier ein ganz konkretes Problem mit der Raumhöhe – nur 3,20 Meter standen zur Verfügung. MIWE bot uns eine angepasste Baugröße an, die perfekt umgesetzt wurde. Das gesamte System wurde über die Fassade eingeschoben – das war eine echte Meisterleistung“, ergänzt er.

„Ein weiterer Höhepunkt war natürlich das erste Backen – der Moment, in dem alles zusammenspielt. Die Brote kamen über den MIWE athlet in den Herd – und das Ergebnis war auf Anhieb perfekt“, erinnert sich Nico Lüscher.

Nachhaltigkeit, Effizienz und Verlässlichkeit: Eine Entscheidung mit Weitblick

Auch rückblickend ist man bei Hug überzeugt, mit der Entscheidung die richtige Wahl getroffen zu haben. “Verlässlichkeit spielt für uns eine zentrale Rolle. Fällt eine Stufe in der Wertschöpfungskette aus, geraten wir unter Druck – besonders beim Backen. Deshalb war es uns wichtig, eine Lösung zu finden, die technisch stark, effizient und gleichzeitig nachhaltig ist. Das MIWE-Thermoölsystem erfüllt all diese Anforderungen in idealer Weise – wir sind sehr zufrieden“, ergänzt Ankli.

Das MIWE-Thermoölsystem basiert auf einer zentralen Heizkesselanlage (HKZ), die erhitztes Öl über einen Primärkreislauf zu den angeschlossenen Backöfen leitet. Eine verschleißfreie Magnetkupplungspumpe sorgt für die Zirkulation des Öls. Standard ist heute ein zusätzlicher Sekundärkreislauf, der eine individuelle Temperaturregelung einzelner Wagenöfen oder Herdgruppen ermöglicht. So lassen sich Temperaturgruppen bei Etagenöfen gezielt aufteilen und separat regeln.

Das Thermoöl zirkuliert drucklos in einem semi-geschlossenen System. Sich ausdehnendes Öl steigt in ein Ausdehnungsgefäß – eine stehende Flüssigkeitssäule übt dabei leichten Druck auf die Pumpe aus. Dank der Trennung von Wärmeerzeugung und Ofenzuführung durch die Sekundärkreise kann das Öl für den nächsten Backvorgang bereits erhitzt werden, während der aktuelle noch läuft. Das sorgt für kurze Reaktionszeiten und thermische Stabilität.

Im Vergleich zu anderen Systemen ermöglicht Thermoöl eine schnelle Wärmerückführung durch das pumpbare Medium – besonders vorteilhaft bei ruhender Backatmosphäre, wie bei angeschobenem Brot oder im Etagenofen. Die Wärmeübertragung erfolgt dabei primär über Strahlungswärme, bei Bedarf ergänzt durch Umluft.

Die Schwadenerzeugung erfolgt bei Wagenöfen zentral oberhalb des Ofens und bei Etagenöfen herdspezifisch. Die Erwärmung erfolgt über Thermoöl mit etwa dreifach höherer Temperatur als der erzeugte Schwaden – dies erfordert eine effiziente Schwadenkonstruktion zur Vermeidung unnötiger Energieverluste. Ziel ist ein satter, aber nicht überhitzter Schwaden für optimale Backqualität.

1. Sanfte Strahlungswärme für konstante Backqualität, ideale Krustenbildung und intensives Aroma.

2. Durch das niedrige Delta T von Thermoöl entsteht eine “sanfte Hitze”, womit ein einzigartiger Charakter des 
     Produkts erzielt wird. 

3. Keine Gefahr von Abflämmen, ein saftiges Produkt entsteht. 

4. Präzise Schwadengabe und individuelle Temperaturregelung jeder Backkammer.

5. Hohe Energieeffizienz im Dauerbetrieb – spart Energie und CO₂.

6. Intuitive Steuerung über modernes Displaykonzept.

7. Optional mit Umluft, in jedem Herd einzeln zuschaltbar. 

 

MIWE setzt auf langlebiges, vollsynthetisches Thermoöl mit Nutzungszeiten von über 10 bis 20 Jahren. Dank durchdachter Verrohrung ist die Wartung gering, die Betriebssicherheit hoch.

Auch lebensmittelechte Öle (koscher/halal) sind verfügbar. Mehrere Etagenöfen lassen sich an eine Heizkesselzentrale (HKZ) anschließen – platz- und ressourcensparend. Für größere Anlagen ist auch eine Kombination mehrerer HKZs möglich.

Die Mehrkreiser-Variante des MIWE thermo-express erlaubt es, einzelne Herdgruppen unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Programmen zu betreiben oder bei Bedarf abzuschalten. Die Energieversorgung ist flexibel: Der Brenner lässt sich mit Öl, Gas, Strom oder regenerativen Quellen betreiben – perspektivisch auch mit Wasserstoff.

Anwenderbericht über die Bäckerei Hug in Luzern

Sie möchten mehr über die Thermoöl-Technologie von MIWE erfahren und den Etagenofen MIWE thermo-express live und in Farbe erleben?

Dann schauen Sie sich jetzt den kompletten Anwenderbericht als Video an. 

Verkaufsstellen: 18

Mitarbeiter: ca. 250

Fläche Backstube: 6.500 m²

MIWE-Produkte im Einsatz:

Das hat Sie neugierig gemacht?

Dann kontaktieren Sie uns und testen die die MIWE Produkte im MIWE live baking center in Arnstein

Technik für die zentrale Produktion

Vom Produktionsbackofen samt Beschickung und Transport über Bäckereikältetechnik bis hin zu Energieeffizienzsystemen. Auf unserer Website finden Sie einen Überblick über unsere Lösungen für Ihre Backstube und selbstverständlich alle Details zu unserer Technik für die zentrale Produktion.

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